Der DMUV begrüßte am 23. November Frau N.Lkhagvasuren, Geschaeftsfuehrerin der Eco Orchin LLC  und Herrn Dale Choi, Analyst und Gruender von Mongolia Metals & Mining zum DMUV Business Dinner.
Frau  N.Lkhagvasuren sprach zum Thema „Fuehrt die Einfuehrung von internationalen Standarts zur Effizienzsteigerung im Unternehmen?“, Herr Dale Choi gab einen “Ausblick auf die mongolischen Wirtschaft und Investitionen 2016-2020”.

     Die Firma Eco Orchin ist in den Bereichen Müllabfuhr und Abfallbeseitigung durch Spezialfahrzeuge unter städtischer bzw. kommunaler Regie, Abfallsortierung, Abfalllogistik, Garten-und Gruenanlagen taetig.
Erstmals in ihrer Branche fuehrte das Unternehmen das Qualitätsmanagementsystem (QM-Systems) nach ISO 9001:2008 und das Umweltmanagementsystem nach ISO 14001:2004 ein. Die Zertifizierung nach OHSAS 18001:2007 ist aktuell in der Planung. Frau  N.Lkhagvasuren sprach aus eigner Erfahrungen dazu, elche Vorteile die Einführung von internationalen Standards für Unternehmen bringe und welche Effizienzsteigerung zu erwarten sei. 

Dale Choi betonte in seinem Vortrag folgende Punkte:

  • Die Mongolei ist noch immer reich an natürlichen Ressourcen. Der Rohstoffe-Superzyklus ist die Grundlage der Wettbewerbsfähigkeit des Landes.
  • Die zuletzt schwache Regierungsführung der Mongolei führte zur Überhitzung, Boom & Pleite und dem Versuch durch schwache Maßnahme die Schuldenfrage zu klären. Die aktuelle Verschlechterung der Situation ist auf die Trägheit der Regierung zurückzuführen.
  • Das mongolische Volk wählte die Volkspartei (MPP), um die Wirtschaft zu beleben. Die neue Regierung unter Fuehrung der MPP muss nun liefern. Stabilität und Vorhersagbarkeit des Riegungshandelns sollten die Nr.1 Prioritäten sein, eine nachhaltige Politik ist absolut erstrebenswert.
  • Der IWF-geführte Bail-out ist ein Notfalleingriff, um Investoren Sicherheit zu geben und die Mongolei berechenbarer zu machen. Eine "Heilung" und nachhaltiges Wachstum kann nur aus einer verantwortungsvollen Partnerschaft mit den ausländischen Investoren entstehen und am Ende die Wettbewerbsfähigkeit des Landes steigern.
  • Jetzt ist es an der Zeit aufzuhören zu reden und vielmehr der Welt zu zeigen, dass die Mongolei für STABILITÄT und NACHHALTIGES Wachstum sorgen tragen kann.

Klassisches Krisenrezept für deutsche Unternehmen in der Mongolei:
1. Konzentration auf Kunden, Herstellung der Wettbewerbsfähigkeit, Umsatzsteigerung in US $, mehr Exporte in die Welt
2. Produktion in MNT (in der Mongolei) und Ausgabenkuerzung
3. Schuldenaufnahme mit Bedacht
4. Schaffung einer Ruecklage in USD für schlechte Zeiten
5. Bewahren Sie Ruhe in Boom Zeiten und wenn die allgemeine Verunsicherung steigt
 

Die Zukunft erscheint immer noch hell, Nutzen Sie die Krise als Chance!

Erstellt: Mittwoch, 14.12.2016 17:38

Der DMUV begrüßte am 21. September Herrn Battulga von Global Event zum Business Lunch. Er sprach zum Thema „Die optimale Präsentation von Unternehmen an internationalen Messen“. 

Erstellt: Donnerstag, 27.10.2016 18:19
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Der monatliche Business Lunch vom DMUV fand am 26.10.2016 im Khara Khorum Restaurant des  Kempinski Khaan Palace Hotels statt. Als Redner begrüßte unser Verband Frau T. Tsend- Ayush, Direktorin des Corporate Governance Development Center’s (CGDC) und Frau Dr. Manuela Glass, Internationale Beraterin, zum Thema: „Der mongolische Preis für den Jahresabschluss - sein Zweck und die Vorteile für teilnehmende Unternehmen“.
 
Das Corporate Governance Development Center (CGDC) hat zum ersten Mal einen Wettbewerb fuer den besten Jahresbericht organisiert mit dem Ziel/Projekt den Jahresbericht der Unternehmen in der Mongolei auf einen internationalen Status zu etablieren.
Das Hauptziel des Projektes ist es einen internationalen Standard des Jahresberichtes für börsennotierte Unternehmen, staatliche Unternehmen, sowie Organisationen, die ihre Jahresberichte öffentlich darlegen, auszuarbeiten.

Das Projekt soll ein Jahr andauern und beihnhaltet einen Jahresabschluss- Bericht Wettbewerb zwischen den Unternehmen. Ziel und Zweck dieses Wettbewerbs ist es zu helfen, interne Strukturen des Unternehmens zu definieren, sowie eine  Struktur für den Jahresabschlussbericht eines Unternehmens  auszubauen. Das Projekt ermöglicht den Teilnehmer eine professionelle Beratung und Schulungen.
Des weiteren bietet das CGDC einen einjährigen Master im Bereich Unternehmungsführung für Führungskräfte und Unternehmensvorständen an.

Die Vorteile des Projekts fuer die Unternehmen waeren: Ein international anerkanntes Jahres-und Geschaeftsbericht, welche eine Transparenz seitens des Unternehmes ermoeglicht. Diese Transparenz des Unternehmens erhoeht den Ruf des Unternehmens und somit die steigt auch das Vertauen fuer die Investoren, welche  zur Stabilisierung des Unternehmenswachstums beitraegt.

Unternehmen, die an dem Projekt teilnehmen: in der Mongolei boersennotierte Unternehmen, staatliche Unternehmen, Versicherungsunternehmen, Produktionsbetriebe, Geschäftsbanken, sowie Finanzinstitutionen.
 
Der DMUV bedankt sich bei Frau T. Tsend- Ayush und Frau Dr. Manuela Glass für Ihre informative Präsentation.
Erstellt: Donnerstag, 27.10.2016 16:43

Nach einjährigen Vorbereitungen und Ausgaben von 21 Mrd. MNT (ca. 10 Mio. USD)  richtete die Mongolei das 11. Asia-Europe Meeting (ASEM) mit 51 Staats- und Regierungschefs aus Europa und Asien von 15. bis 17. Juli in Ulaanbaatar aus. Schätzungen gehen davon aus, dass der Gipfel der mongolischen Wirtschaft Einnahmen in Höhe von 8-10 Mio. USD verschafft hat, vor allem im Hotel- und Servicebereich.
Im Rahmen des ASEM Gipfels fand das Asia-Europe Business Forum (AEBF) zum Thema „Promoting Connectivity for Economic Growth between Asia and Europe“ am 13. und 14. Juli in Ulaanbaatar statt. Die über 100 Teilnehmer des Forums, bestehend aus u.a. Unternehmern, Vertretern von Wirtschaftsverbänden und Handelskammern, Forschungsinstituten und Wirtschaftspolitikern, konnten in vier Sessions Keynotevorträgen und Podiumsdiskussion folgen und waren aufgefordert sich in die Diskussionen einzubringen.
Eröffnet wurde das Business Forum durch den neuen Premierminister J. Erdenebat und Industrieminister D. Erdenebat der vorherigen Regierung, bevor die erste Session zum Thema  „Building an Inclusive Economy“ begann. Von den Panelsiten u.a. Yolanda Fernandez Lommen (Country Director for Mongolia, ADB), wurde die zentrale Rolle der World Trade Organization (WTO) in Formulierung und Durchsetzung globaler Handelsregeln hervorgehoben. Im zweiten Abschnitt zum Thema “Asia-Europe Connectivity“ hoben die Panelisten die Bedeutung regionaler Initiativen, wie dem Russland-Mongolei-China Wirtschaftskorridor hervor, da diese zumeist ungenutzte Potentiale bergen. Das dritte Panel behandelte die Frage wie Klein- und Mittelständische in globale Wertschöpfungsketten integriert werden können.  Die Panelisten betonten die Wichtigkeit eines Anreiz-gebenden Geschäftsumfeldes, durch bspw. Steuerreduktionen und gezielte Unterstützung für Star-Ups. Zum Thema „Investment and Green Development“ diskutierten u.a. Dr. Oyun Sanjaasuren, ehemalige mongolische Ministerin für Umwelt, Grüne Entwicklung und Tourismus,  Hauptpunkt sei die Integration der Thematik grünen und nachhaltiger Entwicklung in die nationalen Entwicklungsstrategien einhergehend mit Schulungen für Arbeitskräfte in den Schlüsselsektoren. Die politische Ebene sei in der Verantwortung die Nutzung grüner Technologien und Energie zu fördern und damit zur öffentlichen Wahrnehmung der Thematik  beizutragen.
Teil der Abschlusserklärung zum Business Forum bildeten Reden des vietnamesischen Premierministers Nguyen Xuan Phuc, Präsident Ts. Elbegdorjs sowie Jean-Claude Junckers, dem Präsidenten der Europäischen Kommission. Juncker bedankte sich bei Präsident Elbegdorj vor allem für die große Gastfreundschaft mit der die internationalen Delegationen in der Mongolei in Empfang genommen wurden: „And to you Mr President, I have another message. We are welcomed here in Mongolia like princes, you are a man who knows the world. You are a man who is a great leader of his country. And so I am looking to the future of this great nation with optimism. Long live Mongolia.”

 

Erstellt: Dienstag, 02.08.2016 11:01

Der DMUV begruesset zum Business Lunch im Juni Herrn Zolboo, dem Mitarbeiter für Internationale Beziehungen des Mongolischen Arbeitgeberverbandes, als Redner.Herr Zolboo gab Informationen zum internationalen Managementtrainingprogramm in Deutschland und teilte mit den Teilnehmern seine Erfahrungen, bevor diese ihre Fragen stellen konnten.
Der mongolische Arbeitgeberverband (MONEF), gegründet 1990, zählt derzeit 8.000 Mitglieder bzw. Mitgliederunternehmen. Der Verband hat von der Struktur her ein ähnliches Format wie die mongolische Handelskammer, da er Unternehmen und deren Arbeitgeber unterstützt.

MONEF hat sich zur Aufgabe gemacht zum Wohle seiner Mitglieder vorteilhafte, wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen und die Interessen der Mitglieder im politischen Feld zu vertreten.
Der Verband kooperiert eng mit Deutschland. Im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit der Regierungen, u.a. in Kooperation mit der GIZ, setzt der Verband jedes Jahr das Managementtrainungprogramm in Deutschland um. Die Botschaft und zuständige Behörden unterstützen das Projekt tatkraeftig.
Seit 2009 haben über 400 mongolische Manager den einmonatigen Trainingkurs in Deutschland besucht. Über das Programm hinaus ergibt sich die Möglichkeit, den wirtschaftlichen Austausch beider Länder zu fördern und Kontakte zu deutschen Unternehmen zu knüpfen. Neben dem regulären Kurs besteht fuer die Teilnehmer im die Moeglichkeit ins Gespräch mit interessierten Geschäftspartnern zu kommen. Die Anzahl der Teilnehmer und der Veranstaltungsort sind Jahr für Jahr unterschiedlich. Für den Managementtrainingkurs im Jahr 2016 qulifizierten sich 28 Personen nach den Auswahlgesprächen. Nahezu 90 Prozent der Gesamtkosten werden von deutscher Seite getragen. Fuer eine Teilnahme kommen nur Kandidaten in Frage, die zwei grundlegende Kriterien erfuellen: 1. ausreichende Englisch- oder Deutschkenntisse; 2. Formulierung konkreter Ziele, etwa eine Kooperation mit einem deutschen Unternehmen. Hinzukommt, dass nur Bewrebungen zugelassen werden, die von Mitgliedsunternehmen bei MONEF stammen.

Der Termin für den Managementtrainingkurs im Jahr 2017 ist noch nicht festgelegt. Das Auswahlgespräch findet Ende des Jahres statt.

Erstellt: Freitag, 01.07.2016 10:32

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