Am Standort der Gemeinde Zuundelger Soum wurde in Jahr 2015 die Abwasserbehandlung für die Schule, den Kindergarten und die öffentliche Verwaltung errichtet.

Die Entwicklung der Kläranlage ist von Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (Fraunhofer IOSB) getaetigt. Der Bau durch die Asien Development Bank im Rahmen einer Förderung zur Verbesserung lokaler Infrastrukturen finanziert. Das Projekt wurde durch das Ministerium "Construction and Urban Development" der Mongolei und den Projektträger "Project Management Unit Urban Development" ausgeschrieben. Den Zuschlag für den Bau bekamen lokale Firmen, die eingesetzte Technik wurde aus Deutschland von der Firma Bergmann Beton+Abwassertechnik GmbH geliefert und installiert.

 

 

 

Schlagworte: Wirtschaft, Mongolei, Wasser, Wasseraufbereitung

Erstellt: Donnerstag, 24.09.2015 15:57

Der DMUV begrüßte am 13.05. den Leiter des politischen Koordinierungsamtes für Klein- und Mittelstaendische Unternehmen (KMU) des mongolischen Industrieministeriums, Herrn Bilguun Ganbat. Herr Bilguun stellte die politische Strategie zur Unterstützung der KMUs vor.

Erstellt: Montag, 07.09.2015 12:55
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Zum Business Lunch im Juni begruesste der DMUV am 17.06. den Programmdirektor der Integrierten Rohstoffinitiative der Deutsche Gesellschaft fuer Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Herrn Dr. Stefan Hanselmann. An der Veranstaltung nahmen knapp 15 Mitglieder des DMUV und Interessierte teil. Herr Dr. Hanselmann stellte die Wirtschaftsentwicklung der rohstoffbasierten Volkswirtschaft der Mongolei vor.

 In der Kombination der geopolitischen Voraussetzungen des Landes und dem Dutch Disease Effekt [Dt. Holländische Krankheit: In der Regel sind rohstoffreiche Laender betroffen, deren Exporte zu Aussenhandelsueberschuessen und Aufwertung der Währung fuehren. In der Folge kommt es zu Absatzproblemen von Gütern der übrigen exportierenden Industrien. Sinkender Export der uebrigen Güter führt dann zu Rückgang/Verschwinden der betroffenen Industrien und aeussert sich in grundsätzlichen ökonomischen Problemen. Beispiel: Arbeitslosigkeit.] faellt es dem Land schwer die wirtschaftliche Diversifikation voranzutreiben.
Als Beleg fuehrt Hanselmann an, dass die meisten ressourcenreichen Laender ein mittleres bis unteres Durchschnittseinkommen aufweisen. Um diese Schwierigkeit zu ueberwinden, sollte der Staat nach Meinung Hanselmanns die Schaffung von Entwicklungskorridoren priorisieren, um damit grenzuebergreifende Wirtschaftszonen zu schaffen.
Fuer die Privatwirtschaft waeren hingegen Qualitaets- und Kostenmanagement und die Ausrichtung der Wirtschaftsregionen an den Entwicklungskorridoren notwendig. Dabei sollte sich die lang- und mittelfristige Wirtschaftsplanung der Mongolei in der Produktivitaet, Inklusivitaet, Widerstandskraft, Beweglichkeit und Verbundenheit verbessern. Hanselmann sieht diesbezueglich drei Wirtschaftssektoren auf dem Vormarsch:

1.    Landwirtschaft, vor allem in der Fleischverarbeitung und Molkereiherstellung
2.     Industriedienstleistungen fuer den Bergbau
3.    anwendungsorientierte IT , beispielsweise im Bergbaubereich

Die GIZ unterstuetzt die Entwicklung der mongolischen Wirtschaft im Versuch der Etablierung einer Facharbeitsgruppe sowie durch die Erarbeitung von Methoden und Analyseverfahren fuer eine faktenbasierte und wissenschaftlich fundierte Analyse zukunftsfaehiger Wirtschaftssektoren und in der Unterstuetzung der Wirtschaftplanung und Ressourcenallokation durch den mongolischen Staat und die Privatwirtschaft.
 
Der DMUV dankt Herrn Dr. Stefan Hanselmann herzlich fuer seinen Besuch.

Erstellt: Montag, 07.09.2015 12:32

Zum Business Lunch am 29.04.2015 begrüßte der DMUV den Lehrbeauftragten am Institute fuer Bergbaukunde I der RWTH Aachen und Mitinhaber der CBM Gesellschaft fuer Consulting mbH, Herrn Prof. Dr. – Ing. Mathias Bauer.  

Erstellt: Dienstag, 30.06.2015 12:00
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Am 6. Mai fand in Ulaanbaatar eine Konferenz zum Thema „Training und Kapazitaetsaufbau in KMUs“ statt.

Erstellt: Dienstag, 30.06.2015 11:54
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