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aus Wirtschaft und Politik

Die drei Provinzen der Westmongolei, die immer noch stark von der Energieversorgung aus Russland abhängig sind,  erhalten bald eine neue Energiequelle.  Am 6.April fand die erste Untersuchungsbohrung für das  92,8 Megawatt starke Wasserkraftwerk im Nogoon Nuur Sum der Bayan-Oelgi Provinz statt. Die türkische Firma ZTM baut das Wasserkraftwerk direkt an dem 593 km langem Fluss Khovd unter der Bedingung eines Konzessionsvertrages der mongolischen Regierung. 

 

Quelle: DRUB, Wochenschau, Ausgabe 13  

Erstellt: Freitag, 08.04.2016 14:46

Am 30.März hat die Asian Development Bank (ADB) die nächste jährliche Prognose der Entwicklungsperspektive für Asien herausgegeben. Danach wird das Wirtschaftswachstum der Mongolei wegen der Reduzierung der Minenproduktion in diesem Jahr auf 0,1%  und im nächsten Jahr auf 0,5% geschätzt.  Die Zahlungsbilanzprobleme sowie das Schuldenmanagement deuten auf die Straffung der Geldpolitik und des Budgets in der Mongolei hin. Laut der Klarstellung des Ostasien-Regionalleiters der ADB Ayumi Konishi beläuft sich das Haushaltsdefizit  der Mongolei 2014 auf 11% des Bruttoinlandsprodukts und 2015 betrug es 7,9%. In den nächsten zwei Jahren wird die Bergbaubranche schrumpfen. Das Wirtschaftswachstum wird um 1% - 2%  zurückgehen können, so der Ökonom der ADB Amar. Darum sollte man sich auf den Landwirtschaftssektor mehr konzentrieren. 2017 und 2018 muss die Mongolei 1,8 Mrd. $  an Schulden zurückzahlen. Die SwapVereinbarung zwischen der Mongolbank und der Chinesischen Volksbank beläuft sich auf ca. 1,8 Mrd. $. Deshalb entsteht eine hohe Auslandsverschuldung und die Mongolei gehört somit zu  den Risikoländern. Außerdem hat die Zentralbank wenig Interventionsmöglichkeiten, so Amar.

 

Quelle: DRUB, Wochenschau, Ausgabe 12

Erstellt: Freitag, 01.04.2016 14:25

Die Antikorruptionsorganisation Transparency International hat am 27.01.2016 Korruptionswahrnehmungsindex veröffentlicht. Er umfasst 168 Länder und Territorien. Der Index setzt sich aus verschiedenen Expertenbefragungen zusammen und misst die bei Politikern und Beamten wahrgenommene Korruption.

Die Mongolei erreicht auf einer Skala von 0 (hohes Maß an wahrgenommener Korruption) bis 100 (keine wahrgenommene Korruption) 39 Punkte und damit Mongolei rangiert auf dem 72 Platz.


Quelle: dnn.mn

Erstellt: Montag, 15.02.2016 15:22

Ziele zur Produktionsförderung beinhalten hauptsachlich die Erhoehung der Exporte durch wettbewerbsfähige, umweltfreundliche und importsubstituierende inlaendische Produkte und die Schaffung neuer Arbeitsplaetze. Um dies zu verwirklichen, benoetigen in 2016 ca. 200 Mrd. MNT, die aus vergeunstigten Krediten zur Foerderung der KMUs gezahlt werden.

So wurde der Industrieminister D.Erdenebat beauftragt die Ablaeufe zu organisieren. Das schliesst beispielsweise die Berechnung einer verguenstigten Kreditvergabe mit 9% Zinssatz von der Entwicklungsbank, die Ueberwachung der Kreditrückzahlung, sowie die Einhaltung erfoerderlicher Rechtsvorschriften ein.

Mit der KMU Foerderung verbinden sich verschiedene Vorteile wie z. B. die Schaffung ca. 10 Tsd. neuer Arbeitsplaetze, die Erhaltung von ca. 4682 bereits bestehender Arbeitsplaetzen, die Erhoehung der Produktion im Industriesektor, sowie die Steigerung der Exporte und die Erhoehung des BIPs.


Quelle: zasag.mn

Erstellt: Montag, 15.02.2016 15:15

Der mongolische Premierminister informierte das Parlament ueber die Entwicklungen im Energiesektor. Dazu gab er umfassende Updates zu a) den rechtlichen Reformen im Energiesektor, b) den groessten Entwicklungsinitiativen mit dem Ziel der Generierung neuer Energiequellen, c) der aktuellen Produktionskapazitaet der Industrie, d) Preis- und Tarifsregulierungsprozessen, e) Initiativen zur Privatisierung des Energiesektors und f) den Bemuehungen um internationalen Kooperation.
 
In 2015 wurden einige wichtige Gesetze verabschiedet, darunter das geanderte Energiegesetz, das geanderte Gesetz zu den Erneuerbaren Energien, das Energiespargesetz und die staatlichen Richtlinien im Energiesektor fuer den Zeitraum 2015-2030.
 
Die Vorbereitungen haben mit der Entwicklung sieben neuer Energie- und Windkraftwerke zwischen 2016-2020 begonnen. Dazu gehoeren: CHP – 5, das TT Kraftwerk, verschieden Wind- und Solarparks, und das Wasserkraftwerk in Eg.
 
In 2015 stellte der Ernergiesektor mehr als 7 Mio. KW/h Energie bereit und importierte um die 1 Mio. KW/h Energie aus China und Russland - 78% und 22%.
 
In 2015, zum ersten mal in einem Jahrzehnt, erarbeitet der Energiesektor ein Plus von 5,6 Mrd. MNT.
 
Weiterhin ist die Privatisierung von bis zu 30% der Regierungsanteile in den Kraftwerken 2, 3 und 4 sowie in den Kraftwerken in Darkhan und Erdenet geplant. 


Quelle: AmCham Weekly Policy Note,  January 15, 2016   

Erstellt: Montag, 15.02.2016 15:11

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